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Schmerzstation der Karl-Hansen-Klinik erfolgreich erweitert

13.02.2018

Schmerzstation der Karl-Hansen-Klinik erfolgreich erweitert

Außergewöhnliches Therapiekonzept lockt Patienten nach Bad Lippspringe

Im Rahmen der baulichen Erweiterung der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe gibt es eine weitere Erfolgsmeldung: Die Schmerzstation unter der Leitung von Chefarzt Dr. Theo Schaten hat ihre Kapazität von 11 auf 15 Betten erweitert. Alle Zimmer befinden sich in einem jetzt fertiggestellten neuen Trakt.

„Das Wohlfühlen spielt bei uns eine ganz große Rolle“, sagt der Leitende Oberarzt Dr. Udo Dietrich. „Bei der Neueinrichtung haben wir die Erfahrungen unserer fünfjährigen Tätigkeit in diesem Bereich genutzt.“ Die Schmerzstation in der Karl-Hansen-Klinik wurde 2013 eröffnet und ist seitdem ein Erfolgsgarant. Gleich im ersten Jahr wurden 192 Patienten behandelt. Die Zahl der Patienten stieg in der Folgezeit kontinuierlich an. 2016 waren es schon 275. Die Wartezeit auf einen stationären Behandlungsplatz richtet sich nach der Dringlichkeit und beträgt etwa vier Wochen.

„Unser Konzept der multimodalen Schmerztherapie geht auf und der Erfolg gibt dem gesamten Team weiteren Rückenwind“, freut sich Dr. Theo Schaten. Dass sich die Patienten während ihres durchschnittlich zweiwöchigen Aufenthaltes in einem Krankenhaus befinden, nehmen sie kaum wahr. Die wohnliche Atmosphäre und das spezielle Umfeld tragen dazu bei, dass kein Klinikgefühl aufkommt.
Dazu trägt auch das multimodale Behandlungskonzept mit Gruppentherapien bei. Die Gruppengröße beträgt maximal acht Personen.

Die Patienten bekommen täglich mehrere Therapien – darunter Angebote aus den Bereichen Bewegung und Kreativität – und auch die Mahlzeiten nehmen sie in einem eigens geschaffenen Speisesaal im Erdgeschoss der Karl-Hansen-Klinik ein. Das fördert den Austausch der Patienten untereinander und steigert den familiären Charakter der Schmerzstation.

Ein Großteil der Patienten stammt aus einem Umkreis von rund 100 Kilometern. Auch Patienten mit ganz speziellen Krankheitsbildern wie Morbus Sudeck oder seltenen Kopfschmerzformen werden regelmäßig behandelt.
Und so individuell, wie die Schicksale der Schmerzpatienten sind, sind auch die Therapien.

„Die meiste Zeit verbringen die Patienten mit aktivierenden Maßnahmen, die den Fähigkeiten jedes einzelnen individuell angepasst werden“, sagt Dr. Theo Schaten. „Wir behandeln nicht ein krankes Körperteil. Wir versuchen, jeden Patienten als Ganzes zu erkennen. Ist er glücklich in seinem Leben? Ist er an seinem Arbeitsplatz zufrieden? Wie können wir sein soziales Umfeld verbessern? Das sind die Fragen, die wir uns stellen“, sagt Schaten.

Zu den Behandlungsmöglichkeiten der Schmerzklinik gehören zunächst die klassischen Methoden der Schulmedizin: medikamentöse Behandlung, invasive Maßnahmen, Injektionen und rückenmarksnahe Infiltrationen, Physiotherapie und Psychotherapie. Genauso oft kommen jedoch Akupunktur, Osteopathie, Autogenes Training, Schmerzbewältigungstraining, Entspannungstraining, Kunsttherapie und konzentrative Bewegungstherapie zum Einsatz. Gerade die ergänzenden Therapiemethoden wie Kunsttherapie oder Spiegeltherapie sind besonders beliebt.

Die Patienten können von jedem Hausarzt oder Facharzt eingewiesen werden.
Üblich ist eine Voranmeldung von zwei bis vier Wochen.
Nur in seltenen Fällen ist eine stationäre Aufnahme am selben Tag notwendig.
Ein typisches Beispiel für eine kurzfristige ambulante Behandlung ist die neu aufgetretene Gürtelrose.

www.medizinisches-zentrum.de

Bild: Ein Teil des Teams der Schmerzstation in der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe (v. l.): Martina Schwierzke, Torsten Scheipers, Daniela Linse, Dr. Theo Schaten, Jana Dietrich, Dr. Udo Dietrich, Uta Diederich, Ulrike Brinkoch und Sylvia Göttgens.

Foto: Claudia Reichstein

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33175 Bad Lippspringe 

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