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Ein Optimum aus Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz erzielte die Stadt Bad Lippspringe im Schulzentrum Im Bruch. Eine gemeinsame Heizzentrale mit dem größten Pellet-Heizkessel im Kreis Paderborn, die das Bad Lippspringer Unternehmen Niewels realisiert hat, versorgt die insgesamt neun Einzelgebäude mit Wärme.
Die neue Gebäudetechnik, mit der erhebliche Vorteile beim Klimaschutz erzielt werden können, hat das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über den Projektträger Jülich mit 250.000 Euro gefördert.
Nach beträchtlichen Investitionen in die Gebäudesubstanz des Schulzentrums hat die Stadt Bad Lippspringe jetzt auch die veraltete Wärmeerzeugungsanlage modernisiert. Niewels entwickelte sieben unterschiedliche Konzepte für die Gestaltung der Zukunft, so dass Notreparaturen aufgrund von Rohrbrüchen und große Wärmeverluste durch unzureichende Dämmung der Fernleitung der Vergangenheit angehören. Die Stadt entschied sich für eine kombinierte Anlage aus Pelletkessel, mobilem Blockheizkraftwerk (BHKW) und Gas-Spitzenlastkessel.
Clou der Anlage ist ein Pellet-Großkessel von Viessmann mit Rotationsfeuerung, automatischer Abreinigung und Ascheaustrag sowie Elektrofilter zur Abscheidung der Feinstaubpartikel. Der äußere Eindruck der großen Biomasse-Wärmeerzeugung ist faszinierend, da die Anlage erstaunlich sauber und geräuschlos arbeitet. Moderne Filtertechnik sorgt dafür, dass keine Staub- und Geruchsimmissionen entstehen.
Ein zusätzlicher Gas-Brennwertkessel stellt neben der Abdeckung der Spitzenlast einen alternativen Betrieb bei Störfällen sicher. Das kompakte BHKW erzielt eine Leistung von 50 kW elektrisch und 84 kW thermisch. Die digitale Mess-, Steuer- und Regeltechnik verfügt über acht autarke Unterstationen.
