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Friedenskapelle

Friedenskapelle

Nach Betreten des Gartenschau – Geländes fällt der Blick bald auf eine Park- und Waldlandschaft sowie auf die auf einer Sanddüne gelegene Friedenskapelle. Für die Besucher der kleinen Gebetsstätte stellt die Neugestaltung des Geländes zusammen mit der Kapelle ein gelungenes Gesamtensemble dar. Der Zugang erfolgt über Wege, die der sandigen Senne nachempfunden sind, über eine neu gebaute Treppenanlage an einer kleinen Grotte vorbei, über einen stufenlosen behindertengerechten Zuweg ( Ehrenfriedhofsweg) hin zum neugepflasterten Vorplatz mit den unmittelbar daran angrenzenden Stauden- und Eibenanpflanzungen.

Von der Kapelle aus haben Besucher einen sehr schönen Blick auf ein Dünental, auf eine Liegehalle, auf die Mersmannteiche und auf eine Waldkulisse. Auf Initiative der Kolpingsfamilie Bad Lippspringe konnte nach ca. 3 jähriger Bauzeit die Friedenskapelle als Ort der Stille, des Gebets, der Meditation und der Begegnung am 26. Sept. 1987 vom damaligen Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht werden. Seitdem ist das kleine Gotteshaus, auch Bruder Klaus Kapelle genannt, für viele Gäste aus Nah und Fern zu einem Anziehungspunkt der besonderen Art geworden. In der Zeit seines Bestehens haben jährlich etwa 9 000 Besucher die Kapelle aufgesucht, um dort zu beten, einmal über Freud und Leid nachzudenken und eine Kerze anzuzünden. Mit dem Erlös aus dem Karten- und Kerzenverkauf werden zahlreiche Hilfsprojekte unterstützt.

Verehrt werden hier die Gottesmutter Maria, der heilige Klaus von Flüe, der im 15. Jhd. als angesehener Staatsbürger, Ratsherr und Bürgermeister, dann als Gott suchender Einsiedler sich unermüdlich in seinem Land, der Schweiz, für den Frieden eingesetzt hat, und der selige Adolph Kolping, ein großer Sozialreformer im 19. Jhd. 

Die Kapelle wurde vom Architekten Rolf Böhme aus Bad Lippspringe entworfen, die Bauaufsicht lag ebenso in seiner Hand. Das biblische Bild vom „ Zelt Gottes“ wurde von ihm nachempfunden. Die Zeltspitze bildet das leuchtende Kreuz, das Zeichen unseres christlichen Glaubens. Das „ gefaltete“ Dach und der 6 eckige Grundriss, typisches Bauelement eines Zeltes, verdeutlichen, dass wir Pilger auf der Erde sind, als Volk Gottes unterwegs auf den Straßen dieser Welt. Das durchscheinende Außengitter sieht aus wie aneinandergereihte Schilde, es soll die Gebetsstätte nach außen hin abschirmen, soll aber auch daran erinnern, dass der Friede erkämpft und verteidigt werden muss. Das schmiedeeiserne Innengitter, das aussieht wie aufgepflanzte Lanzen und Speere, symbolisiert den gleichen Gedanken.

Kontakt

Stadt Bad Lippspringe
Friedrich-Wilhelm-Weber-Platz 1
33175 Bad Lippspringe 

Telefon: +49 (0) 52 52 / 26 - 0
Telefax: +49 (0) 52 52 / 26 - 166

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