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Neujahrskonzert Bad Lippspringe

Zum traditionellen Neujahrskonzert lädt die "festival:philharmonie westfalen" am Samstag, 7. Januar, um 19.00 Uhr ins Kongresshaus Bad Lippspringe ein.

Neujahrskonzert Bad Lippspringe
Dirk Klapsing

Ort
Bad Lippspringe
Kongresshaus Burgstr. 19

Veranstalter
Stadt Bad Lippspringe

Termine
Sa, 07.01.2023, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

Mit den schönsten Klängen der Wiener Strauss-Dynastie begrüßt die "festival:philharmonie westfalen" das Jahr 2023 in Bad Lippspringe. Zum dritten Mal präsentiert das Orchester anlässlich des Jahreswechsels ein mitreißendes Potpourri aus prominenten Walzern, feurigen Polkas und heiteren Märschen. Dargeboten werden zahlreiche Werke der Familie Strauss, jener legendären österreichischen Familiendynastie, die mehrere Walzerkomponisten und hervorragende Kapellmeister hervorgebracht hat – allen voran Johann Strauss (Vater) und Johann Strauss (Sohn).

Als ausgewiesener „Strauss-Kenner“ versteht es Dirigent Michael Zlabinger aus Wien genau, die Werke im Sinne seiner Heimatstadt zu interpretieren. Die "festival:philharmonie westfalen" dirigiert er in dieser Saison zum zweiten Mal. „Wir freuen uns sehr, Michael Zlabinger erneut für unsere Neujahrstournee gewonnen zu haben“ zeigt sich Festival-Intendant Dirk Klapsing begeistert und bezeichnet Zlabinger als einen großen Gewinn für das Orchester. „Unter seiner Dirigentschaft läuft das Orchester förmlich zur Hochform auf“. Auf dem Programm stehen unter anderem die von Johann Strauss (Sohn) komponierte „Orpheus-Quadrille“ sowie die ebenfalls aus dessen Feder stammende Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“.

Karten für das Neujahrskonzert am Samstag, 7. Januar 2023, um 19.00 Uhr im Kongresshaus Bad Lippspringe, Burgstraße 19, 33175 Bad Lippspringe gibt es im Internet unter www.musiklandschaft-westfalen.de, an allen Rervix Vorverkaufsstellen und in der Tourist Information Bad Lippspringe.


Dirigent Michael Zlabinger

Mit seinem Debüt am Teatro Real Madrid im Mai 2018 konnte Michael Zlabinger nach mehrmaliger Einstudierung von Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten – zuvor bei den Salzburger Festspielen (2012), am Opernhaus Zürich (2013) und an der Mailänder Scala (2015) – als jüngster Dirigent einer Aufführung selbigen Werkes Rezeptionsgeschichte schreiben. Dieser Meilenstein seiner Karriere setzte eine beständige Auseinandersetzung mit der Oper des 20. Jahrhunderts fort, die u. a. bereits in der Arbeit an Lady Macbeth von Mzensk an der Wiener Staatsoper (2015), Salome am Teatro Carlo Felice (2016) und Elektra im Rahmen der Eröffnung des neuen Opernhauses in Athen (2017) ihren Niederschlag gefunden hatte. In der aktuellen Spielzeit dirigierte Michael Zlabinger nach einem Gastspiel von Arnold Schönbergs Pierrot lunaire beim Holland Festival 2021 mit dem Klangforum Wien und in der Regie von Marlene Monteiro Freitas an der Wiener Kammeroper Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse und gastierte außerdem beim Münchner Rundfunkorchester. Weitere Engagements führen ihn zu einer Konzertreihe mit der festival:philarmonie Westfalen und zum Festival international d’art lyrique d’Aix-en-Provence für eine Neuproduktion von Richard Strauss’ Salome. Im Jänner 2022 debütierte er zudem mit Giacomo Puccinis Tosca am Theater an der Wien.

Nach einem ersten Engagement am Opernhaus Zürich als musikalischer Assistent von Christoph von Dohnányi für Schönbergs Moses und Aron (2011) sprang Michael Zlabinger im November 2013 ebenda für die Uraufführung von Marius Felix Langes Oper Das Gespenst von Canterville ein und dirigierte in der Folge den Ballettabend Notations, die Abenteueroper Robin Hood von Frank Schwemmer und das Ballett Woyzeck (Choreographie: Christian Spuck). Seine Erfahrung in der Arbeit mit Chören stellte er im Frühjahr 2016 zudem als Chordirektor ad interim unter Beweis. Im April 2015 debütierte er mit Donizettis L'elisir d’amore am Opernhaus Daegu in Südkorea, wo zwei Jahre später Mozarts Così fan tutte folgte. Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Kent Nagano oder Ralf Weikert führte Michael Zlabinger als musikalischen Assistenten u. a. zu den Berliner Philharmonikern, zum DSO Berlin für Schönbergs Jakobsleiter, zum DR SymfoniOrkestret Kopenhagen, an die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper Hamburg und an die Wiener Staatsoper. Am Grand Théatre de Genève zeichnete er zudem für die Einstudierung von Richard Wagners Ring des Nibelungen verantwortlich (2013/14); das Œuvre Wagners war bereits zuvor durch die Arbeit an Parsifal, Lohengrin, Tristan und Isolde und Tannhäuser zu einem wesentlichen Schwerpunkt in Zlabingers Repertoire geworden.

Parallel zu seiner Ausbildung an der Hochschule Luzern sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien absolvierte Zlabinger bei Manfred Huss ein mehrjähriges Privatstudium für historische Aufführungspraxis (u.a. als Ensemblemitglied der Haydn Sinfonietta Wien) und Dirigieren nach der Lehre Hans Swarowskys und nahm an Meisterkursen bei Bernard Haitink und Pierre Boulez teil. Die für ihn prägende Beschäftigung mit Werken der Wiener Klassik – vor allem mit den großen Messkompositionen Haydns, Mozarts und Schuberts – konnte er mit dem von ihm geleiteten Wiener Kirchenmusikensemble Chor und Camerata Mariabrunn auf einen Großteil des Repertoires sakraler Musik, von Bachs Johannespassion bis hin zu Bruckners Messen, ausdehnen.

Eine rege Konzertätigkeit führte den Dirigenten u.a. nach Belgien, Holland, Rumänien, Bulgarien, Spanien, Italien, Tschechien, Ecuador oder in die Schweiz und die Slowakei, wo er z.B. das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, die Lucerne Festival Strings, das Luzerner Sinfonieorchester, das Orquesta sinfónica de Las Palmas, das Staatliche Symphonieorchester Košice, die Filarmonia Oltenia oder das Orchestra del Teatro Carlo Felice anlässlich des Premio Paganini dirigierte. Zudem ist Michael Zlabinger dem Orquesta sinfónica Nacional del Ecuador seit 2018 als Gastdirigent verbunden.

Seit Mai 2022 ist Zlabinger Chefdirigent der »festival:philharmonie westfalen« mit Sitz in Borken.

Kontakt

Stadt Bad Lippspringe
Friedrich-Wilhelm-Weber-Platz 1
33175 Bad Lippspringe 

Telefon: +49 (0) 52 52 / 26 - 0
Telefax: +49 (0) 52 52 / 26 - 166

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