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Die jüdische Gemeinde in der Badestadt war stets überschaubar klein. In der Blütezeit des Kurbetriebs Ende des 19. Jahrhunderts kamen zahlreiche Kurgäste jüdischen Glaubens nach Bad Lippspringe. Die Anfänge der jüdischen Gemeinde werden ebenso beleuchtet wie die gesellschaftliche Teilhabe und die wirtschaftliche Tätigkeit. Ausgewählte jüdische Familien werden vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zeit der NS-Gewaltherrschaft 1933 - 1945 und der Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Badestadt. Die Stolpersteine im Stadtgebiet sind ein Teil der Erinnerungskultur: „Sie waren unsere Nachbarn - Sie dürfen nicht vergessen werden.“ Auf das Schicksal einzelner Personen sowie individueller Lebenswege wird dabei ausführlich eingegangen. Der Vortrag wird durch entsprechende Lichtbilder unterstützt.
Eintritt frei!