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Es klingelt an der Tür. Hanne (Dagmar Manzel, „Schtonk“) öffnet. Draußen steht Kurt (Harald Krassnitzer, „Tatort“) und erklärt, er habe seine Schlüssel vergessen. Nachdem er an ihr vorbei hineingehuscht ist, bleibt Hanne wie angewurzelt stehen. Tatsächlich waren die beiden mal verheiratet, allerdings ist das schon Jahrzehnte her...
2026, 1 Std 46 Min, FSK 12, Drama Komödie
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf einmal Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
„Der verlorene Mann“ ist zum Glück kein Kitsch von der Stange, sondern begeistert mit einer unerwarteten Ménage-à-trois (auch wenn es nie zum Äußersten kommt). Bei dieser beglückenden WG-Utopie wünscht man sich, dass es für alle gut ausgeht, selbst wenn jeder insgeheim weiß, dass das bei einer solch tückischen Demenzerkrankung kaum längerfristig so weiterlaufen kann.