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Regisseurin Nicole Schergs Dokumentarfilm begleitet fünf Hebammen in Äthiopien, Brasilien, Marokko, Nepal und Österreich. Ein Film über nichts weniger als unsere Menschwerdung und ihre Umstände. Dabei stellt sie fest: "Geburt folgt keinem Drehplan."

2026, 1 Std 32 Min, FSK 12, Dokumentation
Die fünf Heldinnen des Films sind Expertinnen für die wichtigste Sache der Welt: Müttern zu helfen, ein Kind zur Welt zu bringen. Regisseurin Nicole Scherg begleitet Genet Gebru aus Äthiopien, „Hajja“ Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien.
Die Hebammen begleiten diesen Prozess, der universell und natürlich ist – und doch zutiefst individuell. Ob im hochtechnologischen OP-Saal, im frauenverwalteten Geburtshaus oder bei Regen im Dorf: Sie navigieren den Weg zwischen den Welten. Sie wissen von der Unkontrollierbarkeit des Gebärens und sind verlässliche Reiseleiterinnen in Grenzsituationen.
Nach „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ und „Das Leben ist keine Generalprobe“ porträtiert Dokumentarfilmerin Nicole Scherg erneut Menschen, die sich dem Wesentlichen widmen: der bewussten Gestaltung des Lebens. „Geburt ist der alltäglichste Ausnahmezustand der Welt. Eine Grenzerfahrung, eine Naturgewalt; für die Gebärenden, die Geborenen – und die, die sie dabei begleiten“, sagt Scherg. Diese Frauen haben die Zukunft in der Hand, metaphorisch, aber auch real.