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Wohin entwickelt sich der Einzelhandel in Bad Lippspringe? Um Chancen und Strategien für eine zukünftige Profilierung im regionalen Wettbewerb zu ermitteln und städtebauliche Handlungsgrundlagen zu erhalten, wurde die CIMA Beratung + Management GmbH, Köln, mit der Teilfortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes für die Stadt Bad Lippspringe beauftragt. Anlass waren die Bevölkerungsentwicklung der vergangenen Jahre, das Vorliegen der neuen Regionalplanung sowie aktuelle Planungen zum Ausbau des Nahversorgungsangebotes im Stadtgebiet. Im Dezember 2024 wurde die Teilfortschreibung vom Rat der Stadt Lippspringe förmlich beschlossen.
Der Einzelhandel hat für den Städtebau und die Stadtentwicklung einer Stadt eine hohe Bedeutung. Neben seiner Versorgungsfunktion für die Bevölkerung trägt er entscheidend zur Belebung, Gestaltung und Funktion der Ortszentren bei, sodass diese ihrer Aufgaben im Gesamtgefüge der Kommune als attraktiver Aufenthaltsort, als Ort der Kommunikation und als identifikationsbildender Bereich gerecht werden können.
Die Überprüfung der vier zentralen Ziele aus dem Einzelhandelskonzept 2019 hat gezeigt, dass diese Vorgaben weiterhin leitend und vielleicht sogar stärker als bisher als Orientierungsleitfaden für zukünftige stadtentwicklungspolitische Entscheidungen sein sollten. Nachfolgende Ziele bleiben daher bestehen:
Aus den vorgestellten grundsätzlichen Zielvorstellungen zur Einzelhandelsentwicklung innerhalb der Stadt Bad Lippspringe lässt sich das räumliche Konzept der wesentlichen Einzelhandelsstandorte im Stadtgebiet ableiten.
Während es sich in größeren Gemeinden und Städten um ein hierarchisches Netz verschiedener Standorte unterschiedlicher Wertigkeit handelt (Haupt-, Neben- und Nahversorgungszentren), beinhaltet das räumliche Konzept im Fall der Stadt Bad Lippspringe die planerische Zielvorstellung einer Konzentration der relevanten Potenziale auf die Innenstadt.
Gleichzeitig ist festzustellen, dass zur Sicherstellung der wohnungsnahen Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs ein Netz von Lebensmittelmärkten und ergänzenden Anbietern außerhalb der Innenstadt erforderlich ist. Das Zentrenkonzept umfasst daher neben fünf Standorten bestehender Lebensmittelmärkte auch eine Entwicklungsfläche an der Detmolder Straße in unmittelbarer Nähe zur Nachbargemeinde Schlangen.
Das Einzelhandelskonzept dient zum einen als Orientierungsleitfaden für Verwaltung, Politik und Einzelhandel bei einzelhandelsrelevanten Entscheidungen; zum anderen bildet es die fachliche Grundlage für die Bauleitplanung.