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780 wurde Bad Lippspringe erstmals in einer Urkunde erwähnt, die Karl der Große anlässlich eines Reichstages hier unterzeichnet hat. Auch heute noch prägen einige alte Denkmäler das Stadtbild.
Das Projekt Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig ist mittlerweile europaweit bekannt; in zahlreichen Städten und Gemeinden sind seit 1997 mehr als 61.000 aus Messing gefertigte und individuell beschriftete Stolpersteine verlegt worden. Die kleinen Gedenksteine werden in den Bürgersteig vor Häusern eingelassen, in denen Verfolgte und Opfer der NS-Gewaltherrschaft zu Hause waren, bevor sie entwürdigt, enteignet, deportiert und ermordet wurden. Hinter jedem Stolperstein steht ein Schicksal.
Der Künstler Gunter Demnig (Jahrgang 1947), der Erfinder der Stolpersteine, arbeitet eng mit dem Bildhauer Michael Friedrichs-Friedlaender (Berlin) zusammen, der die Steine in Handarbeit anfertigt und beschriftet. Das Betrachten der Stolpersteine ist gewöhnlich mit einer leichten Verbeugung verbunden, um die Namen besser lesen zu können. Diese Verbeugung vor den Opfern des NS-Regimes ist dem Künstler Gunter Demnig wichtig. Stolpersteine können und sollen dazu beitragen, dass die Erinnerung an die Greueltaten der Nationalsozialisten wachgehalten wird. Die Gedenksteine des Gunter Demnig stellen ein dezentrales Kunstprojekt, eine soziale Skulptur dar. Stolpersteine geben vor Ort Denkanstöße.
